Der Einstieg in das Projekt mit AEM war eigentlich ziemlich spontan: AEM hatte mich gefragt, ob ich kurzfristig ein Messevideo für sie schneiden könnte. Das war eine Woche vor der Messe, also wirklich Last-Minute, aber ich habe das Projekt trotzdem gerne übernommen. Wir haben dann das Template gemeinsam abgestimmt, und das Ganze lief so gut, dass AEM danach meinte:
„Wir haben da noch ein größeres Projekt, hättest du da auch Lust drauf?“
Der Einstieg in das Projekt mit AEM war eigentlich ziemlich spontan: AEM hatte mich gefragt, ob ich kurzfristig ein Messevideo für sie schneiden könnte. Das war eine Woche vor der Messe, also wirklich Last-Minute, aber ich habe das Projekt trotzdem gerne übernommen. Wir haben dann das Template gemeinsam abgestimmt, und das Ganze lief so gut, dass AEM danach meinte:
„Wir haben da noch ein größeres Projekt, hättest du da auch Lust drauf?“
Gefühl: präzise · clean · vertrauenswürdig
Moodboard
Das „größere Projekt“ war ein Film über einen neuen Laborroboter, der zu dem Zeitpunkt noch keinen Namen hatte – inzwischen heißt er AuxQ. Die Idee: Ein Roboter, der Laborproben zwischen verschiedenen Geräten hin und her fahren kann, nachts eigenständig weiterarbeitet und mit Menschen im Labor interagiert. Ziel war, das alles in einem verständlichen und hochwertigen Video zu zeigen – und dabei nicht nur die Technik zu erklären, sondern auch zu vermitteln, wie das Ganze sich in den Arbeitsalltag integriert.
Wir haben mit einem kleinen Moodboard angefangen und gemeinsam festgelegt, was im Film alles vorkommen soll: Funktionen, Einsatzszenarien, Länge, Stil. Auf Custom Motion Graphics sollte verzichtet werden, also haben wir auf bereits bestehende Templates zurückgegriffen, was – mit Blick auf den Umfang des Projekts – absolut sinnvoll war.
Storyboard
Für das Storyboard war es wichtig, dass wir einerseits die Funktionen des AuxQ darstellen und andererseits zeigen wie der AuxQ mit Menschen interagiert.
Shoot
Gedreht haben wir in einem Labor in Weilmünster – zusammen mit der Firma Abbott, deren Geräte mit dem AuxQ kompatibel sind. Die Hauptrolle im Video hat eine Abbott-Mitarbeiterin übernommen, die den Roboter bei seiner „Arbeit“ begleitet.
Wir konnten natürlich den Laborbetrieb nicht einfach stilllegen, also haben wir gefilmt, während die normalen Betriebsabläufe im Labor weiterliefen. Das hat aber wirklich gut geklappt – das Team vor Ort war super hilfsbereit, und wir konnten alle geplanten Szenen an einem langen Tag durchziehen.
Roughcut & Colorgrading
Zurück im Schnitt habe ich eine erste grobe Version des Films gebaut – noch ohne Grafiken, nur Bild und Musik. Die Musik habe ich vorher mit AEM abgestimmt, Lizenzen geklärt und alles rechtlich sauber eingebunden. Dann habe ich mich ums Colorgrading gekümmert und dafür gesorgt, dass alle Farben und vor allem die Hauttöne im Video richtig dargestellt werden und schließlich den finalen Look des Videos kreiert.
Benutze Pfeiltasten links/rechts zum Verschieben des Reglers. Drücke „Pos1“ (Home) für den Anfang oder „Ende“ für das Ende.
Motion Graphics
Anschließend habe ich die passenden Motion-Graphics eingebaut und ein paar Szenen per Rotoscoping so angepasst, dass die Grafiken sich wirklich gut in das Bild einpassen – zum Beispiel wenn die Darstellerin durch die eingeblendeten Infos hindurchläuft oder der Roboterarm vor eine Grafik greift.
Logo Animation & Logo Design
Ein schönes Extra war, dass ich für AEM eine Firmenlogo-Animation entwickeln durfte, die sie inzwischen auch für andere Videos verwenden.
Als der Roboter dann endlich seinen Namen – AuxQ – bekam, hat AEM mir dann den Auftrag gegeben dafür ein Produktlogo zu entwerfen, das zur AEM-CI passt, aber trotzdem eigenständig wirkt. Es gab zwei Entwürfe, und weil wir uns nicht sofort entscheiden konnten und irgendwie alle nicht ganz zufrieden waren, habe ich initiativ noch einen dritten, etwas anderen Vorschlag gemacht – und der ist es dann am Ende auch geworden. Ich freue mich bis heute, dass das Logo so gut ankam.
Sound Design
Um dem Film etwas mehr Leben einzuhauchen, habe ich für die Bewegungen des Roboterarms außerdem ein kleines Sound Design erstellt, was vor allem am Ende des Videos seine Wirkung zeigt.
Final Edit
Das Video selbst gibt es auf Deutsch und Englisch, insgesamt haben wir elf Versionen erstellt und mit jeder Version wurde das Video noch ein bisschen besser.
Zusätzliches Werbematerial
Nach dem Projekt gab’s dann noch Folgeaufträge: Produktfotos, 360°-Aufnahmen vom Roboter und Material für die Website.
Produktvideo: MoMa
Außerdem habe ich noch ein weiteres Produktvideo für einen Roboter namens MOMA gedreht und für diesen Produktfotos und Werbematerialien erstellt. Das MOMA-Video wurde ursprünglich für eine Messe produziert und ist nun auf der Startseite der AEM Website zu sehen.
Alles in allem war das ein Projekt mit sehr vielen Facetten – von der Konzeption bis zum Branding. Ich hatte das Gefühl, wirklich Teil dieses Produkts geworden zu sein, auch wenn ich natürlich nicht an der Entwicklung des Roboters beteiligt war. Aber ich durfte dafür sorgen, dass man versteht, was AuxQ kann und wie viel Arbeit, Technik und Zukunft in ihm steckt. Und genau das mache ich gerne.
Alles in allem war das ein Projekt mit sehr vielen Facetten – von der Konzeption bis zum Branding. Ich hatte das Gefühl, wirklich Teil dieses Produkts geworden zu sein, auch wenn ich natürlich nicht an der Entwicklung des Roboters beteiligt war. Aber ich durfte dafür sorgen, dass man versteht, was AuxQ kann und wie viel Arbeit, Technik und Zukunft in ihm steckt. Und genau das mache ich gerne.